| Demenz und Heilung |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Dienstag, den 10. August 2004 um 06:30 Uhr |
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"Der lange Schatten des Krieges" war ein Artikel in der Frankfurter Allgemeine, Anfang Januar 2009. Die Autorin und Publizistin Anne-Ev Ustorf beschreibt darin das tabuisierte Leid, die Ängste und die Sprachlosigkeit in Deutschland, die sich zum Teil bis in die dritte Generation fortsetzten. Sie schreibt über nicht bearbeitete Traumata, die an die eigenen Kinder weitergegeben werden und schafft Verständnis für die emotionale Sprachlosigkeit der Generaton unserer Eltern. Wir, die Nachkommen der Kriegskinder, die Babyboomer - Generation tragen die Auswirkungen aller verdrängten Themen unserer Ahnen. Dieses Wissen schafft ein vollkommen neues Verständnis für unsere jüngste Vergangenheit: den Natonalsozialismus, den wir in seinem Ursache - Wirkungs - Prinzip als Gesellschaft auch nicht aufgearbeitet haben. Längst weiß man (!), das traumatische Erfahrungen, wenn sie nicht bearbeitet werden, unbewusst an die nächste Generation weitergereicht werden. "Transgenerationale Weitergabe" nennt sich dieser Prozess in der Psychologie. So gesehen bekommt die Auslöschung der Juden bis in die dritte Generation eine neue Bedeutung. Dieses Wissen schafft Verständnis für die Vorgänge, die damals als Ursache wohl dienten, aber bisher keine Aufklärung erfahren haben. Um Verständnis für die Generation unserer Eltern zu gewinnen, brauchen wir neue Informationen, die Verständnis bringen und dadurch Liebe wecken, statt weiterhin Hass zu säen. (Lesen Sie hierzu auch das Buch: Lilith die Hure die ich bin.)
Wir Deutschen sind eine Gesellschaft voller Verdrängungsmechanismen. Ist es da ein Wunder, das die Anzahl der Demenzkranken zunimmt? Frühzeitige Aufarbeitung verdrängter Themen schafft Heilung. Überwindung von Scham ist die Basis. Ohne Schuldgefühle keine Scham! Hilfe zur Schuldauflösung siehe im Büchershop unter Basics. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Juni 2010 um 07:23 Uhr |


